Räume
Unser Haus verfügt insgesamt über:
Historische Stube
Auch als Kulinarisches Herz des Ulmer Fischerviertels bekannt. Das historische Flair in den 380 Jahre alten Mauern der Gaststube verzaubert jeden Gast. Die Küchencrew kreiert aus regionalen und internationalen Produkten kulinarische Köstlichkeiten für Ihren Gaumenschmaus. Unsere Spezialitäten Wochen sind weit über die Grenzen der Region bekannt.
Mittlere Stube
Die Gemütlichkeit, die dieser Raum ausstrahlt wird stark durch seine abgesetzte Kassettendecke geprägt. Die mittlere Stube ist außerdem ein beliebtes Ambiente für Veranstaltungen jeder Art oder Essen à la carte.
Blau Stube
Die Blau Stube besticht in seiner schlichten Schönheit - der antike Holzboden und die verzierte Holzdecke bewirken ein Gefühl des Wohlbehagens. Die Wände sind mit Holz und geben dem Raum ein Flair von gelungener Eleganz. Das Blau Stube eignet sich besonders für Feiern oder Geschäftsessen in kleinerem Kreis.
Terrasse
Mit Blick zu Blau und Münster kann man in lauen Sommernächten auf der Terrasse der Forelle bei kulinarischen Köstlichkeiten die Seele baumeln lassen.
Forelles Hausgeschichte
Sie glänzt seit wenigstens 380 Jahren im Ulmer
Fischerviertel, blieb immer springlebendig und konnte zu keiner Zeit verderben-
die Gaststätte "Zur Forelle" nahe dem Saumarkt zwischen großer Blau und
Stadtmauer.
Sie öffnet uns ein weiteres Fenster zur ulmischen Wirtsgeschichte: Das schon
früh "Häusle" genannte Anwesen Fischergasse 25 wurde vermutlich als Teilbau um
1500 errichtet und später aus zwei Einzelgebäuden zusammengefügt.
1626 Eigentum von Fischerwirt Jacob Schwenk gab ihm Nachfolger Johannes
Kleinknecht um 1695 den noch heute gültigen Namen. 1776 wurde Immanuel Bauer
Forellenwirt, der das Haus aber bereits nach vier Jahren für 2400 Gulden an 1.
L. Maier verkaufte. Jedoch auch dieser überschrieb das Domizil südlich der
Häuslesbrücke bald an Johann Martin Wiedenmann.
Es folgten nacheinander die Wirte Weinberger (1812), Christian Frick vom "Jungen
Hasen" (1837), welcher die Entdeckung machte, dass bereits seit Jahren ein
Hausrecht auf Schnapsbrennerei und- Ausschank bestehe, sowie Jacob Brachen,
welcher 1871 den jetzigen Wirtschild hämmern und befestigen ließ. Mit Bracherts
Schwiegersohn beginnend, saßen nach dem Siebzigerkrieg ganze drei
Familiengeneration im behäbigen Eckhaus an der Fischergasse.
Doch nicht nur sie, sondern auch berühmte Persönlichkeiten wie Albert Einstein,
der Schneider von Ulm und Herbert v. Karajan ließen es sich dort gut gehen.
Selbst der Napoleonkrieg hat bis heute seine Spuren hinterlassen. Noch heute ist
im Gemäuer der "Forelle" eine Kanonenkugel sichtbar, die an diese Zeit erinnert.